Warum braucht es die Kiesgrube im Beichfeld?

Foto: Adrian Moser, Biel
Foto: Adrian Moser, Biel

Vier Kubikmeter Steine und Erde werden in der Schweiz pro Person und Jahr verbaut. Um die entsprechende Nachfrage decken zu können, sind die Kies- und Betonwerke trotz des steigenden Anteils von wiederverwerteten Bauabfällen auf die Erschliessung neuer Kiesvorkommen angewiesen. Deshalb schreibt der Kanton Bern die Sicherung der Kiesreserven vor und die Regionen und Gemeinden haben dies umzusetzen. Im Jahr 2012 wurde das Kiesabbauvorhaben Beichfeld in Walperswil im regionalen Richtplan Abbau Deponie Transporte (ADT) der Region Biel-Seeland festgesetzt.

 

Im Herbst 2015 wurden im Beichfeld geologisch-geotechnische Untersuchungen durchgeführt, um die Qualität und Mächtigkeit des Kiesvorkommens, die Beschaffenheit des Untergrundes im Bereich der geplanten Auffüllung sowie die Grundwasserverhältnisse abzuklären. Sie zeigten eine ausreichende Mächtigkeit des Rohstoffvorkommens; die Abbauwürdigkeit ist nachgewiesen.